Venenzentrum

Venenzentrum: Sicherheit Erfahrung Qualität Kostentransparenz

Diagnostik, Therapie und Nachsorge in einen Händen

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An erster Stelle steht immer die körperliche Untersuchung. Besser als jedes modernste Gerät können das Auge und die Hände des Arztes bereits vorweg erkennen, welche Gesundheitsstörung vorliegt und dann spezielle Untersuchungen einleiten.

Bei uns werden die folgenden Erkrankungen klinisch und mittels modernsten Ultraschalluntersuchungen erkannt und behandelt:

Krampfaderleiden (Varikosis),

Akute tiefe Bein- oder Armvenenthrombose 

Thrombophlebitis (oberflächliche Venenentzündung)

Postthrombotisches Syndroms (Veränderungen in tiefen venen nach einer vorausgegangenen Thrombose)

Durchblutungsstörungen der Beine und Arme
Diagnostik bei Raynaud-Syndrom der Hände oder Füße

Verkalkungen und Einengungen der Halsschlagader

Bauchaortenerweiterung (Aneurysma)

Nierenarterieneinengung (Stenose)

Durchblutungsstörung der Baucharterien

Lymphödem

Lipödem

Prävention / Vorsorge / Check-up 

Erworbenen Thromboseneigungen (Thrombophilie)

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Die Kompressionstherapie ist die Behandlungsmethode, die sich beschleunigend auf die Blutzirkulation auswirkt . Durch Kompressionsstrümpfen verkleinerter Venendurchmesser lässt die Venenklappen besser schließen. Sie verhindern normalerweise ähnlich einem Rückschlagventil, dass das Blut in den Beinvenen rückwärts fließen kann. Bei Krampfadern oder einer chronischen venösen Insuffizienz sind die Venenklappen defekt. Durch Druck von außen fördert die Kompressionstherapie im Venensystem den Abfluss des Bluts Richtung Herz.

Die Behandlung mit Kompressionsstrümpfen zählt zur Basistherapie von venösen Leiden. 

Die Behandlung mit medizinischer Kompressionsbekleidung kann in verschiedene Form, wie Strümpfen, Strumpfhosen oder Armlingen, erfolgen.

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Bei der offenner Operation wird über einen Schnitt in der Leiste oder Kniekehle  die Mündung (Crosse) der oberflächlichen Vene von der tiefen Vene abgetrennt. Beim anschließenden Stripping entfernen wir den erkrankten Stammvenenanteil mit Hilfe einer speziellen Sonde. Zuletzt werden die sichtbaren oberflächlichen Verästelungen über winzige Stiche entfernt (Miniphlebektomie).

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Die endoluminale Therapie der Varikose mittels Radiofrequenzablation ist eine seit vielen Jahren etablierte Behandlungsmethode. In den 90er Jahren beginnen erste klinische endoluminale Versuche mit Kathetern. Im Jahr 1999 wird der erste Radiowellenkatheter eingeführt und zur Behandlung der Varikose angewendet. Die radiofrequenzinduzierte Thermotherapie (RFITT/Celon-Methode) entspricht einem thermischen Verfahren zur Behandlung von Krampfadern. Der dauerhafte Verschluss der krankhaften Venen ist dabei das Ziel der Therapie. Bei dem modernen und sanften Celon-Verfahren wird eine dünne Sonde unter Ultraschallkontrolle in die Vene eingeführt. Satt die Venen zu entfernen, wird die  von innen durch Radiofrequenzenergie erhitzt, so dass sich das Gefäß zusammenzieht und verschwindet, indem sie vom körpereigenen Gewebe abgebaut wird.

Die Celon-Methode ist besonders schonend und die verschlossenen Vene ist von außen nicht mehr sichtbar. Die Schmerzbelastung sowie das Risiko von Narben, Infektionen und Blutergüssen sind bei der minimal-invasiven Celon-Methode deutlich geringer.

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Im Jahr 1915 sind die ersten Erfolge mit der Sklerosierungstherapie der Krampfadern durch Prof Dr. Linser, aus der Universität Tübingen beschrieben worden.

Bei der Sklerosierung handelt es sich um eine hocheffektive, fast schmerzlose Methode, bei der ohne Betäubung ambulant Krampfadern behandelt werden. Diese Therapie eignet sich grundsätzlich für alle Formen der Varikose, von Besenreisern und kleineren Seitenästen bis zu großen Krampfadern.

Als Verödungsmittel wird Äthoxysklerol (Alkohol, Polidocanol) verwendet, das gut verträglich ist und eine schonende Behandlung mit gutem kosmetischem Ergebnis gewährleistet.

Die Sklerosierungstherapie kann unter Einsatz von flüssigem oder aufgeschäumtem Aethoxysklerol erfolgen

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Lymphologie ist Teilgebiet der Medizin, das sich mit der normalen und mit der krankhaft gestörten Funktion der Lymphgefäße befasst.
Die über Jahrzehnte gewonnene Erfahrung, dass weder eine medikamentöse noch eine chirurgische Therapie ein Lymphödem langfristig erfolgreich behandeln kann, verhalf den konservativen Behandlungsmaßnahmen, die sogenannte komplexe physikalische Entstauungstherapie,  zum Durchbruch.
In unserer Praxis werden die Patienten mit Lymphödem und Lipödem diagnostiziert, beraten und behandelt.

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Lipödem

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Das Lipödem ist eine angeborene chronische Fettverteilungsstörung an den beide Beinen und Armen, die fast nur bei Frauen auftritt. Bei Druck und Berührung entstehen Schmerzen und schon nach leichten Stößen finden sich Blutergüsse.

Mangelnde Bewegung und falsche Ernährung sind nicht die Ursache, die zum Erkrankungsbild des Lipödems führen, wie oft fälschlicherweise auch von einigen unerfahrenen Medizinern geglaubt wird. In einer Gesellschaft, in der nur schlanke Menschen dem Ideal entsprechen, sind Patienten, die unter einem Lipödem leiden, besonders betroffen.

Wenn ein Lipödem entsteht, können durch das Tragen von Kompressions- und Miederwäsche die Symptome behandelt werden. Auch regelmäßige Lymphdrainage kann zumindest für Linderung bei Lipödemen sorgen. Für eine dauerhafte Therapie hilft nur eine Liposuktion (Fettabsaugung).

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Wird eine tiefe Vene durch spontan entstandene Blutgerinnsel verstopft, spricht man von einer tiefen Venenthrombose. Durch die verhinderten Abfluss kommt es zur schmerzhaften Schwellung des betroffenen Körperteils. Die richtige Diagnose und die rechtszeitige Einleitung der Behandlung können die oft lebensgefährlichen Folgen einer Thrombose (wie z.B. Lungenembolie) verhindern.

Für das Entdecken einer tiefen Beinvenenthrombose ist die Kompressionssonographie der Beine „Gold-Standard“, also die beste anerkannte Methode.

Nach der duplexsonographischen Diagnostik einer Thrombose werden die Medikamente zum Auflösung des Gerinnsels eingesetzt.  Eine Kompressionstherapie ist erfolgsversprechend. Bleiben diese Verfahren dennoch erfolglos, können Thrombosen auch chirurgisch entfernt werden. Man spricht dann von einer Thrombektomie. Die operative Entfernung von Thrombosen ist allerdings nur in speziellen Einzelfällen angezeigt.

Da nach einer bereits erlittenen Thrombose das Risiko für eine erneute Thrombose erhöht ist, sollten regelmäßige Ultraschall-Kontrollen erfolgen. Dadurch kann eine Risikoabschätzung für weitere Thrombosen erhoben und die Dauer der Blutverdünnung bestimmt werden.

Kontakt

+49 7732 943990

kontakt@venenzentrum-bodensee.de

Walchnerstr. 16, 78315 Radolfzell am Bodensee